Wie bereits erwähnt, gibt es sehr viele Vorteile/Belohnungen, die aus dem Outsourcing entstehen können. Von den finanziellen Vorteilen bis hin zum potenziellen Unternehmenswachstum findet man viele Gründe, warum Outsourcing die beste Möglichkeit sein kann, um auch dein Unternehmen anzukurbeln.

Doch wie bei allen Geschäftsaktivitäten, -transaktionen und –beziehungen bringt das Outsourcing auch Risiken mit sich. Die Höhe dieser Risiken hängt vom Umfang der Aufgabe, deinem finanziellen Engagement und deinem Zeitplan ab.

Hier sind einige der Risiken, die du beachten solltest.

Qualitätsstandards

Ein Grund, warum du eine Aufgabe fremd beschaffen möchtest, könnte sein, dass du nicht entsprechend dafür ausgebildet bist, sie nicht zu deinem Kenntnisbereich zählt oder du nicht genügend technisch ausgestattet bist, um sie selbst zu erledigen. Darum suchst du im Grunde nach einem Spezialisten.

Je nachdem, wie du das Outsourcing angehst (d.h. ob du dich für einen Dienstleister entscheidest oder dich direkt an den Freiberufler selbst wendest), könntest du feststellen, dass die Qualität der Arbeit einfach nicht dem entspricht, was du wolltest.

Wenn du dich eher nach dem Budget richtest als nach der Qualität, könntest du beim Outsourcing auf Enttäuschungen treffen. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass die preislich günstigste Wahl nicht immer die Beste ist. Oft kämpfen die billigeren Outsourcing-Assistenten um Arbeit oder wurden kürzlich erst zum Freiberufler und versuchen ihre Konkurrenz zu unterbieten. Das Ergebnis ist in der Regel enttäuschend.

Bedrohung der Vertraulichkeit

Es sei denn, du konntest deinen Freiberufler durch eine Empfehlung finden oder du kennst die betreffende Person, ansonsten ist die Vertraulichkeit immer ein zu berücksichtigendes Risiko beim Outsourcing. Natürlich hängt dies von der Art der Arbeit ab, die diese Person übernehmen sollte. Darum solltest du das Risiko vor der Übergabe der Aufgaben abschätzen.

Vergiss nicht, dass es immer ein gewisses Risiko mit der Vertraulichkeit gibt, außer du hast bereits eine langjährige Geschäftsbeziehung mit dem Freiberufler. Ob es nun eine ernsthafte Gefahr gibt, die dir Probleme bereiten könnte, wenn dein Kunde es herausfindet, oder es ein ziemlich kleines Risiko ist, dass man als Kunde auf der Internetseite/Unternehmensseite des Freiberuflers ohne dessen Zustimmung genannt wird. Du solltest also auch diesen  Bereich vollends berücksichtigen.

In einer idealen Welt würde kein freiberuflicher Arbeiter, der sein Geld wert ist, seinen Ruf durch ein loses Mundwerk ruinieren. Und eine massive Verletzung der Vertraulichkeit ist wohl sehr unwahrscheinlich. Doch das Risiko besteht dennoch und darum solltest du vorsichtig sein.

Spannungsfeld

Ein Freiberufler oder Outsourcing-Assistent hat in der Regel mehr als ein Projekt in seinem Zeitplan. Dies kann zu einem Spannungsfeld führen und, als Folge, könnten deine Abgabetermine nicht eingehalten werden. Deine dringende Aufgabe muss innerhalb von 24 Stunden erledigt werden, doch deinem Freiberufler könnte gerade etwas Unerwartetes passiert sein, während du die Bedingungen deines Projekt verhandelst.

Dies ist zwar nicht die beste Arbeitspraxis für dich und dein Unternehmen. Doch ist es wichtig zu erkennen, dass ein Freiberufler mehrere Kunden und Aufgaben gleichzeitig bewältigen muss, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Leider können diese nicht nur ein Projekt annehmen und warten, bis das Projekt fertig gestellt wurde, um dann wieder nach ihrem nächsten Lohn zu suchen. Und deshalb nehmen sie ab und zu zu viele Aufträge an. Dies ist einfach die Natur der Sache und kann für den Inhaber eines Unternehmens ein großes Risiko darstellen.

 

Zweifelhaftes Engagement

Wie auch das Risiko des Verschiebens von Terminen kann auch das Engagement des Freiberuflers für dein einmaliges Projekt zweifelhaft sein. Auch wenn eine Aufgabe klein ist, bezüglich der Zeit und des Lohns, könnte es für dich eine wichtige Aufgabe sein, die du innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens fertiggestellt haben musst. Dies könnte jedoch eine dieser „kleinen“ Arbeiten für deinen Freiberufler sein, die er in der Eile erledigt oder als Letztes einreiht.

Ich möchte folgendes betonen:  bei einem professionellen Freiberufler sollte die Größe der Aufgabe bezüglich der investierten Mühe irrelevant sein. Sie sollten nicht vergessen, dass du ihnen in der Zukunft wiederholt Arbeit gibst und darum sollte jede ihrer Arbeiten mit bestem Gewissen durchgeführt werden. Manchmal ist dies jedoch nicht der Fall und darum ist es ein weiteres Outsourcing-Risiko, welches du berücksichtigen musst.

 

Fehlende Kontrolle

Wenn du als Profi eine Aufgabe an einen Outsourcing-Spezialisten weitergibst, übergibst du ihm auch Kontrolle. Du überlässt deine  Verantwortung für die Überwachung der Aufgabenerfüllung jemandem anderen. Wenn es eine eher unwichtige Aufgabe ist, wie zum Beispiel Dateneingabe in eine Excel-Tabelle, dann ist das nicht so schlimm. Wenn es aber eine grössere Facharbeit für einen wichtigen und geschätzten Kunden ist, dann könntest du dabei ein bisschen nervös werden.

Wie du bei der Übergabe der Arbeit an jemanden reagierst, hängt von deiner Persönlichkeit ab. Einige übergeben sie, tragen den Abgabetermin in den Kalender ein und denken dann nicht weiter darüber nach. Andere können einfach nicht aufhören, darüber nachzudenken (du weißt genau, dass ich dich damit meine!), und sind bis zum Abgabetermin angespannt. Je nachdem, wie viel Kontrolle du über jeden Aspekt deines Unternehmens möchtest, kann Outsourcing ein Risiko für dich darstellen.

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Versteckte Kosten

Wenn das Budget und der Abgabetermin bei der Übergabe der Aufgabe an deinen Freiberufler festgelegt werden, dann sollten realistisch gesehen keine weiteren Kosten anfallen. Aber manchmal könnte dies trotzdem passieren. Aus deiner Sicht bereitest du das Budget für diese Aufgabe vor, doch jegliche anfallenden Mehrkosten klingen für dich wie ein Albtraum.

Versteckte Kosten treten in allen möglichen Verkleidungen auf, wie z.B.:

  • der Abgabetermin des Freiberuflersüberschreitetdeine Erwartungenbei weitem
  • Druck, Briefpapier und Porto
  • ZusätzlicheAufgaben, dieindirekt(!) oder nicht imursprünglichenAngebot waren

Wo sich auch immer die zusätzlichen Kosten verstecken, könnte dies ein weiteres potenzielles Risiko für dich und dein Unternehmensbudget darstellen.

 

Plagiat

Auch dies hängt natürlich von der Art und Größe der Aufgabe ab, die du fremd beschaffen willst, aber beim Outsourcing besteht immer die Gefahr von Plagiaten. Ob es sich nun um deine Ideen, deine schriftlichen Texte und/oder deine Geschäftspraktiken handelt; Plagiat birgt ein Risiko, welches sorgfältig geprüft werden muss, bevor du deine Geschäftsaufgaben an einen Außenstehenden delegierst.

 

Fehlkommunikation

Es passiert schnell, dass Details einer Arbeit nicht richtig kommuniziert werden. Darüber hinaus gibt es jetzt in der ganzen Welt Freiberufler und deine Muttersprache könnte eben nicht deren Muttersprache sein. Das alleine schon birgt ein Risiko in sich. Aber auch für bei denjenigen mit der gleichen Sprache besteht noch ein gewisses Risiko, dass z.B. deine Anweisungen falsch interpretiert oder missverstanden werden können. Der Auftrag könnte dann falsch fertiggestellt werden und du könntest mit einer ganzen Reihe von Herausforderungen konfrontiert werden.

 

Die Suche nach der besten Person für deine Arbeit

Du legst immer großen Wert auf Vertrauen, wenn du Aufgaben deines Unternehmens durch einen  Freiberufler fremd beschaffst. Du vertraust darauf, dass dessen Referenzen wahr sind und er auch die Arbeit erledigen kann, die du ihm aufträgst. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, dass du einfach nicht mit dem Freiberufler zurechtkommst, dem du jedoch leider bereits den Auftrag gegeben hast. Du weißt nicht genau was es ist, aber du weißt, dass du einfach nicht mit seiner Arbeit zufrieden bist. Schon kann sich die Prophezeihung erfüllen und er lässt dich im Stich.

 

Der Outsourcing Leitfaden


 

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