Hallo Liebe Zuhörer. Heute gibt es wieder eine Soloepisode – zum Thema:

die Outsourcing Definition oder wie man umgangsprachlich auch sagt: Was ist überhaupt Outsourcing?

Diese Frage höre ich immer wieder, bekomme da auch emails dazu und nutze die Gelegenheit heute hier eine kurze Episode darüber zu machen. Ganz kurz die Info: Outsourcing, beziehungsweise Auslagerung bezeichnet in der Ökonomie die Abgabe von Unternehmensaufgaben oder Strukturen an externe oder interne Dienstleister. Es ist eine spezielle Form des Fremdbezuges, von bisher intern erbrachten Leistungen. Wobei Vertrag, die Dauer und den Gegenstand der Leistung fixieren. Das grenzt Outsourcing von sonstigen Partnerschaften ab. Das ist zu lesen auf Wikipedia und es ist einfach ganz klar, nur das es jeder wirklich jetzt versteht, ich will das jetzt normal rüberbringen. Wenn man Outsourcing zum Thema hat, bedeutet das immer wieder das Auslagern von Tätigkeiten und Arbeiten. Wo man, und das ist mein persönlicher Ansatz, selber kein Spezialist ist und einen erheblichen Mehraufwand leisten müsste, um das in dieser Form fertigzubringen. Beispiel: das graphic designen eines Logos. Ein Grafiker kann das zehnmal schneller und auch zehnmal besser wie ich persönlich. Ich weiss nicht wie es euch geht? Oder auch die Buchhaltung zum Beispiel, ist immer wieder so ein Thema. Oft genannt, oft auch nicht so gern gemocht von uns allen, weil es trotzdem einen erheblichen Mehraufwand bedeutet. Man soll sich zwar auskennen, aber man gibt das Ganze dann einen Steuerberater seines Vertrauens.

Der Ursprung des Wortes Outsourcing findet sich aus dem Englischen wieder und ist eine Ableitung aus dem englischen Begriff Out und Source, was soviel heisst: von außerhalb beziehen.

Es gibt dann auch noch mehr oder weniger eine Zusammenfassung des englischen Begriffes, das heißt outside resource using – nutze externe Ressourcen und so definieren wir im deutschsprachigen Raum das hauptsächlich das man externe Ressourcen nutzt. Seit wann gibts Outsourcing? Wahrscheinlich schon immer und ewig. Jetzt werded ihr sagen: so lange gibts Outsourcing noch nicht. Ich behaupte jetzt sogar, es gibt’s schon länger wie hundert Jahre, denn jeder von uns geht zu einem Zahnartzt, geht zu einem Frisör, wie auch immer – geht ganz früher vielleicht auch noch zum Lehrer und lässt sich was lernen und Lehren, auch zum Bürgermeistern und Anwalt im Prinzip um rechtliche Sachen zu klären. Das war dann auch vor hundert Jahren dann schon so. Diese Sachen sind ausgelagert worden. Warum? Weil man ja sich nicht selber die Haare schneidet sondern sich vom Spezialisten die Haare schneiden lässt. Obwohl man es sich selber auch könnte – mehr oder weniger gut. Darum sag ich immer das ist auch schon eine Form des Outsourcings. Genau das selbe ist beim Zahnarzt. Theoretisch würde man sich selber die Zähne reißen können. Ich würde es nur keinen empfehlen, sondern das immer von einem Spezialisten zu machen lassen.

Generell kennen wir Outsourcing eigentlich, oder das ist so der Überbegriff, auch aus der IT-Branche. Also da ist es das erste Mal aufgeschlagen, ich hab das dann jetzt auch bei Wikipedia nachgelesen, mit der Auslagerung von der IT Infrastruktur bei General Motors und Eastman Kodak. Das war in den 1990 zigern im Prinzip, oder achtzigern und später, aus dem Jahr 2000 kennen wir eigentlich alle das Ganze, weil man sämtliche Produktionsfirmen und Dienstleistungen, alles eigentlich mitlerweihle mehr oder weniger outsourcen kann.

Es gibt natürlich dann unterschiedliche Formen von Outsourcing und man muss jetzt mal zwei Bereiche unterscheiden.

Das eine ist die Unternehmens – interne Outsourcing  und das Unternehmens – externe Outsourcing

Das Unternehmens interne Outsourcing würde bedeuten, das man innerhalb des Konzerns das Ganze in einen andere Betrieb oder in eine andere Abteilung verlagert. Oder dass man mehr oder weniger für diesen speziellen Bereich ein eigenes Unternehmen sogaar gründet – eine GmBh. Oder was auch möglich wäre, man vergibt diese Arbeit an Leiharbeiter. Die arbeiten dann zwar im Unternehmen, werden vom Unternehmen auch bezahlt, sind dann einfach Mitarbeiter, aber das ist um Spitzen abzudecken, aber dass fällt noch immer unter Unternehmens internes Outsourcing.

Beim Unternehmens externen Outsourcing ist die Vergabe an Fremdfirmen. Wie Steuerberater, wie die IT Struktur, einfach generell Vergabe auch von zum Beispiel, wie soll ich dann sagen, von Maschinen die was vorab in Schweissereien man vergibt es regional oder auch global um das Produkt schon mehr oder weniger vorgefertigt geliefert zu bekommen und dann nur mehr mit seiner Expertise das Ganze dann zusammenbaut.

 

O. k. dann gibt es verschiedene unterschiedliche Arten, wie soll ich sagen, des Outsourcing selbst. Du siehst die Outsourcing Definition ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Und hier nenne ich nur, meines Erachtens, die Wichtigsten.

Auf der einen Seite gibt es dort das Outtasking. Was ist das Outtasking? Das Outtasking ist wirklich nur das outsourcen einzelne Aufgaben an externe Dienstleister. o. k. was bedeutet das? Das wäre jetzt, da zum Beispiel, in der Softwareentwicklung die Datenverarbeitung, oder nur das Webdesign outsourcen, oder eine interne Recherche, oder das digitalisieren von Dokumenten, das wäre ein einzelner Task jeweils. Das würde man dann als Outtasking bezeichnen.

 

Dann gibt’s noch das comprehensive Outsourcing. Das bedeutet, das ein ganzer Unternehmensbereich ausgelagert wird. Beispielsweise in der EDV und IT, für eine Vertragslaufzeit von zehn Jahren, dabei wächselt nicht nur das Asset, wie man das nennt, mit Server Struktur und auch das Wissen dahinter, sondern auch oft die betroffene Belegschaft in den externen Dienstleister.

Dann, was in aller Munde zur Zeit ist und immer wieder zu hören ist, wenn man sich mehr mit dem Thema Outsourcing beschäftigt, ist auch das Business Process Outsourcing. Beim Business Process Outsourcing geht ein ganzer Unternehmensprozess an Drittunternehmer. Beispielsweise lässt sich der Unternehmensprozess Einkauf auslagern. Das heißt, dass ein Drittunternehmen verhandelt und besorgt für den Auslagend Betrieb, beispielsweise günstigere Konditionen bei der Beschaffung. Es ist auch möglich das ganze buchhalterische, die Personalverrechnung, auszulagern oder IT intensive Projekte oder Prozesse. O. k. dann sind wir hier mehr oder weniger fertig. Es wird dann natürlich noch mehr unterschiedliche Tasks, oder wie man das immer nennen mag, geben. Den Knowledge Prozess Outsourcing, OutServicing und Managed Servicing. Aber hier will ich gar nicht ins Detail eingehen, weil das waren die wichtigsten Punkte für uns, waren im Prinzip Outtasking, Comprehensive Outsourcing und das Business Process Outsourcing.

Nichts desto trotz zum Schluss gibts unterschiedliche Gründe warum man überhaupt Outsourcing betreibt. Und im Allgemeinen ist einfach zu sagen, es gibt strategische Entscheidungsgründe für Outsourcing. Das würde sein höhere Konzentration auf die eigene Kernkompetenz, höhere Leistung und bessere Performance, optimale Skalierbarkeit, geringe Kapitalbindung durch die Umwandlung von fixen in variable Kosten, IT Kosten sind dann klar kalkulierbar, schnellere Reaktionen auf Veränderungen und klar definierte Ansprechpartner zum Beispiel.

Einsparungspotenzial beim Outsourcing

wär dann auch noch ein Punkt. Das wär günstigere Arbeitskraft kosten auf Grund von Fokusierung und Spezialisierung der Arbeitskräfte, weg Fall der externen Wartung und Unterhaltskosten der eigenen Server Infrastruktur, vermeiden von folge Investitionen in Hardware, Software und Support, Betreuung und Support Aufwand für den Betrieb der Server und nutzen durch vereinfachten Zugang zu den Anwendungen via Remote Access,oder durch berechtigten Benutzern.

Für mich persönlich, eigentlich meines Erachtens, gibt’s zwei Punkte. Abgesehen dass man immer die Kosten irgendwie in den Vordergrund stellt, beim Thema Outsourcing, sind zwei Punkte ganz wesentlich, speziell für kleinere und mittlere Unternehmen.

1. Kernkomptenz

Ich habe für mich festgestellt und ich würde euch das auch mit auf den Weg geben, das die höhere Konzentration auf die eigene Kernkompetenz ziemlich wichtig ist. Ihr habt eine Idee, seit auf der kreativen oder technischen Seite ein Spezialist, dann solltet ihr euch das auch zu Nutze machen. Natürlich sollte man sich mit allen Themen mal beschäftigen, aber sich dann darin nicht verlieren. Ihr verdient nur mit dem Verkauf eures Produktes, oder eures Services und ihr müsst schauen das ihr entweder das Produkt besser macht, erstellt oder den Service irgendwie betreut, aber nicht mit zum Beispiel, mit der Buchhaltung, zum Beispiel oder auch nicht mit einem Design. Vergebt dieses wenn möglich und wenn für euch leistbar, natürlich an externe Freelancer. Und man muss dann jetzt nicht immer so an tausende von Euro investieren also man bekommt für kleines Geld ihr wisst ich bin ein Fiverr Fan, aber auch bei Elance oder Up to work oder Odesk bekommt ihr schon gute Produkte, Dienstleistungen für kleines Geld, und man muss nicht immer alles auf einmal machen. Probiert vorher auch bei euren Kunden was sie wollen. Nicht das ihr ein fertiges Produkt habt und es will dann keiner. Also lieber ein bisschen zu früh auf den Markt gehen und probieren und billigere Versionen mehr oder wenige Anbieten, als später dann einfach sozusagen ein fertiges Produkt das keiner will.

2. Skalierbarkeit

Der nächste und der zweite Punkt, den ich als sehr sehr wichtig empfinde, ist das Thema Skalierbarkeit. Wen ich spezielle Prozesse, wie zum Beispiel auch den Support bei einem online Service für mein Produkt, wie auch immer, outsource hab ich kein Problem ob da jetzt mehr oder weniger Anfragen kommen. Oder wenn irgendwelche Abwicklung beim Verkauf dahinter stehen, und so weiter und so fort. Solche Sachen, wenn man die outsourced, kann man irrsinnig leicht skalieren und man stellt dann eine zweite Person ein, oder einen dritten Dienstleister, oder man vergibt generell den ganzen Support an ein Unternehmen und die müssen sich dann kümmern, dass genügend Leute dort sitzen die sozusagen alle Kunden betreuen. Somit ist es immer sehr, sehr schön skalierbar und das ist ganz, ganz wichtig, weil sonst müsste man sich um die Mitarbeiter dann noch selber kümmern, ums einstellen und das ganze trainieren.

Nichtsdestotrotz, um diese zwei wichtigen Punkte, zum Einen die höhere Konzentration auf die eigene Kernkompetenz, also die Skalierbarkeit wirklich vernünftig realisieren zu können, ist es notwendig die eigenen Prozesse nieder zu schreiben. Damit jeder weiß wie der Prozessablauf sein sollte.

Man kann diese später auch noch optimieren, aber dann ist es jedem klar, einen selbst, weil oft kommt man erst drauf, wie soll ich sagen, wenn man sich das anschaut, dass der Ablauf doch eigentlich nicht ganz logisch ist, oder nicht ganz klar ist. Aber auch, es muss auch klar sein für den Freelancer oder für das Outsourcing Unternehmen. Ja ich hoffe, ich hab jetzt ein kleines Licht in der dunklen Tunnel gebracht.


Auf der anderen Seite will ich jetzt aber auch noch drauf hinweisen, auf einen Sponsor in der heutigen Folge. Das ist die Firma Innovateup.de Was ist Innovate? Innovateup.de ist ein Komplettanbieter. Das Unternehmen unterstützt Start-Ups und arbeitet sozusagen nach einer, wie ich finde, guten Methodik. Die will ich ganz kurz noch erklären. Also sie wollen euch erstes Kennenlernen, mit euch drübersprechen sprechen, was eure Ziele sind, kurzfristig und langfristig. Zweitens eine Diagnose für eine Strategie erstellen. Sie nutzen euer Feedback und machen sozusagen einen Plan. Drittens ist die Bereitstellung der Lösung. Also wenn ihr hundert prozentig mit dem Plan zufrieden seid, dann realisieren die den auch bei Innovateup.de und Viertens ist die Kontrolle der Resultate. Das heisst, sie führen auch Tests durch, um beurteilen zu können, ob die individuelle Lösung so auch das Ergebnis erzielt. Fünftens ist Verbesserungen durchführen. Das wäre dann praktisch nach der Analyse. Von den Daten werden notwendige Verbesserungen durchgeführt. Und Sechstens ist die Wiederholung des Prozesses. Das heisst, sie sehen sich nicht nur als one-time Dienstleister, sondern auch wirklich als langfristiger Partner und würden dann auch ständig mit euch in dieser Sache zusammen arbeiten. Wie gesagt das ist der Sponsor der heutigen Episode, schaut einfach mal rein bei Innovatup.de In diesem Sinne, wünsche ich euch noch eine schöne arbeitsreiche Woche und schliesse wie immer mit arbeitet weniger und Outsourced mehr.

 

Sponsor:

innovateup

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