Geht es um soziale Medien im Internet, so steht Facebook immer noch an erster Stelle, doch wie heißt es doch so schön: „Man soll nicht alle Brötchen in einen Korb legen.“ Google+ verfügt mittlerweile alleine in Deutschland  mehr als 6.7 Millionen aktive Nutzer und hat sich somit Platz zwei der bei uns erfolgreichsten sozialen Netzwerke gesichert. Doch wie setzt man Google+ am geschicktesten ein und worauf sollte man besonders achten? Als Anfänger hat man es nicht immer einfach, die bereits gigantische Informationsflut zu bewältigen und daher haben wir den ultimativen Google+ Leitfaden für Sie zusammengestellt. Mit den folgenden X Schritten fällt Ihnen der Einstieg in die Welt von Google+ garantiert einfacher.

 

1. Schritt: Erstellen Sie Ihr Profil

Der erste und prinzipiell einfachste Schritt ist die Erstellung des Profils. Es spielt keine Rolle, ob ein Profil für ein großes Unternehmen erstellt werden soll oder ein persönliches Profil, wichtig ist vor allem, dass es aussagekräftig ist und einen seriösen Eindruck hinterlässt. Man mag kaum glauben, wie viele Leute bereits bei diesem Punkt scheitern, indem sie ein Profilbild wählen, das nicht gerade einen seriösen Eindruck erweckt. Wählen Sie ausschließlich professionell erstellte Bilder für Ihr Profilbild und vielleicht nicht gerade eines, welches beim letzten Trinkgelage entstanden ist (alles schon gesehen). Nach Möglichkeit sollten Sie auch versuchen, einen attraktiven Banner auf der Seite einzufügen, der direkt ins Auge sticht. Links mit weiterführenden Informationen machen sich ebenfalls gut und sollten auf keinem professionell erstellten Google+ Profil fehlen.

 

2. Schritt:  Verlinken Sie Ihre Webseite

Sobald das Profil erstellt wurde, sollte man natürlich auch seine externen Inhalte damit verbinden. Wer eine eigenen Webseite sein Eigen nennt, der möchte natürlich einen Google+ Button (auch Badge genannt) einfügen, so dass potentielle Besucher sofort erkennen, dass sie auch per Google+ mit Ihnen in Kontakt treten können. Dies ist vor allem auf unternehmerischer Ebene ein häufig vernachlässigter Aspekt, denn Interessenten und potentielle Geschäftspartner verwenden gerne Googe+ um Anfragen zu stellen oder in Kontakt zu treten.

 

3. Schritt: Mit den Zielgruppen in Kontakt treten

Natürlich bringt einem das schönste Google+ Profil nichts, wenn man nicht mit anderen in Kontakt tritt. Bei Google+ wird ein bislang unbekanntes Konzept eingesetzt, um Kontakte zu unterteilen: Kreise. Diese Kreise ermöglichen es, potentielle Kunden, Interessenten und Zielgruppen in sog. „Kreise“ zu unterteilen, durch welche sie zielgerichtet mit den gewünschten Inhalten versorgt werden können. So kann man sich beispielsweise einen Kreis „potentielle Kunden“ erstellen, in den nur die potentiellen Neukunden aufgenommen werden oder z.B. einen Kreis „ Produktinformationen“, in welchem man nur Inhalte über angebotene Produkte anbietet. Die Unterteilung in Kreise ist ein äußerst nützliches Google+ Werkzeug, um Zielgruppen präzise mit Inhalten zu versorgen, ohne lästig zu wirken.

4: Schritt: Die richtige Präsentation

Natürlich reicht es in der heutigen Zweit längst nicht mehr aus, seine Informationen in reiner Textform zu präsentieren. Heute greifen die meisten Blogger auf Videochat und Audio zurück und auch auf Google+ hat sich dieser Trend etabliert. Bei Google+ gibt es ein nützliches Werkzeug, welches sich „Hangout on Air“ nennt und das vor allem von Unternehmen, Institutionen und kommerziellen Dienstleistern häufig eingesetzt wird. „Hangout on Air“ ist im Prinzip nichts anderes als ein Videochat, durch welchen man mit seiner Zielgruppe live in Kontakt treten kann. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass die Kommunikation über Google+ nicht immer nur in eine Richtung verläuft, sondern der Interessent selbst aktiv werden kann und Anfragen live stellen kann.

Natürlich können solche Hangouts ein wirksames Instrument sein, um seinen Bekanntheitsgrad zu steigern und seinen Kreis potentieller Neukunden zu erweitern. Wichtig ist nur, dass man sich auch bei solchen Hangouts möglichst professionell präsentiert und auf alle eingehenden Fragen eingeht. Im Prinzip ist es genau dasselbe, wie bei einer Konferenz, mit dem einzigen Unterschied, dass alles über das Internet läuft und die Beteiligten durchaus tausende Kilometer voneinander entfernt sein können.

 

5. Schritt: Wie man die Aufmerksamkeit seiner Zielgruppe(n) auf sich lenkt

Um die Aufmerksamkeit dauerhaft auf sich zu lenken und dafür zu sorgen, dass einem seine Stammkunden auch erhalten bleiben und nicht abspringen, kommt man nicht darum herum, diese mit „professionellen und relevanten Inhalten“ zu versorgen. Es ist auch wichtig, nicht nur den ein oder anderen erstklassigen Posting zu verfassen, sondern die Interessenten regelmäßig auf dem Laufenden zu halten. Am besten erstellt man sich einen Plan, in dem genau festgelegt ist, welche Postings in der kommenden Woche veröffentlicht werden sollen. Auch hier gilt die Devise: Bilder sagen mehr als tausend Worte.

 

Dinge die es auf Google+ zu vermeiden gilt

Die Faustregel: Seien Sie sozial! Google+ ist eine soziale Plattform und man sollte nicht den Fehler begehen und diese als Marketing-Instrument zu missbrauchen. Einer der größten Fehler ist es, ständig Leute anzuschreiben und diese auf seine Produkte/Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Denken Sie daran, wenn den Lesern Ihre Inhalte gefallen, dann werden sich diese automatisch wie ein Lauffeuer verbreiten. Schreiben Sie nicht ständig Leute an und bitten sie, Ihre Inhalte zu teilen. Dies macht nicht nur einen unprofessionellen Eindruck, sondern kann auch dazu führen, dass potentielle Interessenten abspringen und sich nach alternativen Anbietern umschauen, die „weniger aufdringlich sind“.

Zudem sollte man daran denken, dass sich der Erfolg einer Google+ Seite nicht von heute auf Morgen einstellt, sondern man viel Geduld haben muss. Wer die oben genannten Tipps umsetzt und regelmäßig für gute Inhalte sorgt, der wird auf jeden Fall eine erheblich bessere Chance auf Erfolg haben.

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